Massagepraxis
Der Weg zur Masseurin begann in Dresden für mich im Jahr 2008. Schon damals hatte ich eine feine Wahrnehmung dafür, wie unterschiedlich Berührung erlebt werden kann. Nach einer persönlichen Umbruchphase rückten Körperlichkeit und Berührung stärker in meinen Fokus. Ich besuchte Kurse, experimentierte mit verschiedenen Massagetechniken und entdeckte dabei etwas Überraschendes: Nicht nur das Empfangen, sondern auch das Geben einer Massage wirkte auf mich entspannend und erfüllend.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich diesen Weg nicht nur privat, sondern auch beruflich gehen möchte. Deshalb entschied ich mich, mein begonnenes Chemiestudium hinter mir zu lassen und eine Ausbildung zur Physiotherapeutin zu absolvieren. Mir war wichtig, meine Begeisterung für Massage und Körperarbeit auf ein fundiertes fachliches Fundament zu stellen.
Nach meiner Ausbildung sammelte ich Erfahrungen in Physiotherapiepraxen. Dabei stellte ich jedoch fest, dass mir der übliche Zeitdruck oft nicht entsprach. Ich wollte Menschen nicht zwischen Tür und Angel begegnen, sondern ihnen Raum geben, anzukommen, loszulassen und wirklich wahrgenommen zu werden.
Deshalb entschied ich mich für die Selbstständigkeit als Masseurin mit eigener Praxis in Dresden. Als sich 2017 die Möglichkeit ergab, Praxisräume zu übernehmen, war schnell klar: Hier kann ein Ort entstehen, an dem persönliche Betreuung, ausreichend Zeit und eine entspannte Atmosphäre im Mittelpunkt stehen.
Erste eigene Praxis
Neben meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin haben mich besonders die Seminare zur Körpertypenlehre nach Wilhelm Reich geprägt. Dabei geht es nicht darum, Menschen in Schubladen zu stecken, sondern unterschiedliche Persönlichkeitsanteile und Bedürfnisse besser zu verstehen.
Diese Auseinandersetzung hat meinen Blick auf Menschen erweitert und meine Fähigkeit geschult, individuelle Bedürfnisse wahrzunehmen. So kann ich nicht nur auf körperliche Verspannungen eingehen, sondern auch berücksichtigen, wie unterschiedlich Menschen Entspannung, Nähe, Ruhe oder Berührung erleben.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Bedürfnisse und seine eigene Art des Loslassens mit. Genau darin liegt für mich die Besonderheit einer individuellen Massagebehandlung.
Für den Podcast von Dorothea Ristau durfte ich über Themen sprechen, die mich sowohl in meinem Studium als auch in meiner Arbeit als Masseurin und Physiotherapeutin begleiten: Stress, die Auswirkungen von Stress auf Körper und Psyche sowie die Bedeutung von Berührung für unser Wohlbefinden.
In unserem Gespräch geht es darum, was Stress mit uns langfristig macht. Außerdem geht es um die Relevanz von Entspannung im Alltag und warum Berührung eine so wichtige Ressource für innere Balance sein kann. Natürlich hätten wir noch viele weitere Aspekte vertiefen können, doch der Podcast versteht sich bewusst als Einladung, verschiedene Gedanken und Perspektiven kennenzulernen und bei Interesse weiter zu erforschen.
Dorothea Ristau beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Essstörungen und begleitet Menschen auf ihrem Weg zu einem gesünderen Umgang mit sich selbst. In ihrem Projekt „essmo“ kommen regelmäßig Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen zu Wort und teilen ihr Wissen auf einfühlsame und verständliche Weise.
Hier findest Du den Podcast und weitere Informationen zu essmo:
Um meine Klientinnen und Klienten bestmöglich begleiten zu können, bilde ich mich seit vielen Jahren kontinuierlich in den Bereichen Massage, Körperarbeit, Physiotherapie und Psychologie weiter.
Vielleicht ist Dir bereits aufgefallen, dass ich auf meiner Website die Du-Form verwende. Das ist keine Frage von fehlender Höflichkeit oder Respekt, sondern eine bewusste Entscheidung für einen persönlichen und natürlichen Umgang.
In meiner Arbeit geht es um Entspannung, Vertrauen und Wohlbefinden. Deshalb empfinde ich das „Du“ als stimmig und einladend. Es schafft für viele Menschen eine angenehmere Atmosphäre und unterstützt das Ankommen und Loslassen.
Selbstverständlich respektiere ich unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn Du Dich mit dem „Sie“ wohler fühlst, spreche ich Dich gerne entsprechend an.